Flüchtlingsdebatte in Österreich

Der Nahe Osten ist ein Pulverfass. Ein Gebilde aus Diktaturen, Scheindemokratien und extrem kapitalistischen Staaten. Seit Jahrzehnten gibt es keinen Frieden in dieser Region. Leider sind jedoch, wie in allen Konflikten, die Bürgerinnen und Bürger die Leidtragenden.

Wir in den westlichen Demokratien beklagen uns über viele Dinge. Jedoch haben wir anscheinend vergessen, was Probleme wirklich sind. Ich möchte in diesem Zusammenhang ein Wort einbringen, welches mir von einem guten Freund nähergebracht wurde: das Luxusproblem. Alle Probleme, über die wir uns tagtäglich beschweren, ob im Small-Talk oder am Stammtisch, sind Luxusprobleme.

In den letzten Tagen kochte, wieder einmal, die Flüchtlingsdebatte in Österreich hoch. Leider verstehe ich aber den Standpunkt vieler Menschen in diesem Land einfach nicht. Uns geht es gut. Sehr gut. Wenn wir uns etwas anstrengen, können wir aus unserem Leben machen was wir wollen. Wir haben die Freiheit und die Mittel, dies zu tun. Und trotzdem legen wir Menschen, welche gezwungen werden ihre Heimat zu verlassen, da sie ansonsten schikaniert oder getötet werden, immens große Steine in den Weg. Alleine diese Tatsache möchte ich herausstreichen. Wie schlecht muss es jemanden gehen – wie viel Angst muss er haben – um seine Heimat zu verlassen. Um wegzugehen, in der Hoffnung dass es dort vielleicht besser ist. Wieviel Angst müssten wir haben, um so etwas zu tun? „Flüchtlingsdebatte in Österreich“ weiterlesen

Das Internet in unserem Alltag

Gehört ihr auch zu den Leuten, die nach dem Aufwachen ihr Smartphone in die Hand nehmen, hoffentlich erst jetzt den Flugmodus abschalten, um es anschließend auf neue Mitteilungen zu checken? Ich jedenfalls habe mir dieses Verhalten über die letzten Jahre (leider) angewöhnt.

Heute, im Jahr 2014, haben wir ein völlig anderes Medienverständnis und -Nutzungsverhalten als noch vor 15 Jahren. Der Hauptverursacher dieser Veränderung ist, wie könnte es anders sein, das Internet. Das Internet ist mittlerweile so fest mit unserem Alltag verwurzelt, dass wir es gar nicht  mehr bemerken – und genau zu diesem Zeitpunkt hat es den Status einer Art Systemrelevanz für uns erreicht. Sämtliche klassische Medien sind nun (gezwungener Maßen) auch im Internet vertreten, mit teils mehr oder auch weniger Erfolg (Stichwort Zeitungssterben). Schon aus diesem Grund schließe ich mich der Meinung von Univ.Prof.Dr Rabler an und bezeichne das Internet nicht als Medium, sondern eher als Infrastruktur für Medien (vgl. Rabler 2013: o.S.). „Das Internet in unserem Alltag“ weiterlesen